Referent: Prof. Dr. Thomas Demmelhuber,
Lehrstuhlinhaber am Institut für Politische Wissenschaft
Lehrstuhl für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens

Der Nahe Osten befindet sich bereits seit den arabischen Umbrüchen in einer Phase tiefgreifender Neuordnung. Die Ereignisse um den 7. Oktober 2023, der darauf folgende Krieg und die seit Oktober 2025 andauernden Friedensbemühungen zeigen nicht nur neue Machtverhältnisse auf, sondern rütteln auch an alten Gewissheiten über die Region und die Rolle der beteiligten Akteure (z.B. USA, China und Europa).
Der Vortrag ordnet die jüngsten Einschnitte in der nahöstlichen Geschichte ein, zeigt am Beispiel von Saudi-Arabien, wie regionale Akteure zu globalen Gestaltungsakteuren geworden sind und skizziert mögliche Szenarien der weiteren Entwicklung.
Wer hätte geahnt, dass nur einen Tag nach diesem hochinteressanten Vortrag die Streitkräfte der USA und Israels den Iran angreifen würden und ein neuer Kriegsschauplatz entsteht – aber dieses Szenario war in der Tat hier diskutiert worden.







